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Kulturerbe

Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter und private Gasthäuser aus dem 18. Jhdt. fehlen im Stadtbild von Sens nicht. Entdecken Sie hier eine Auswahl der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten:


Sie wollen mehr erfahren?

Egal ob leidenschaftlicher Geschichtsfan, Kunstliebhaber oder als Familie, das Tourismusbüro macht Ihnen maßgeschneiderte Angebote, um Ihnen die Stadt näher zu bringen und oder um sich zu vergnügen:

-Stadtführungen: thematische Stadtführungen, Führungen bei Nacht oder Führungen zu einem speziellen  Gebäude - schauen Sie in unsere Brochure: Führungen im Sommer 2014

- Audioguides. Mehr Informationen

-spielerisch gestaltete Bücher oder Rätselspiele für unsere jungen Gäste. Mehr Informationen

 

 

Rathaus

Hôtel de ville de Sens

Ein luxuriöses Gebäude, gebaut zur Zeit der 3. Republik. Der Turm, Symbol der zivilen Stärke, wollte sich mit dem Turm der Kathedrale messen lassen, welcher das Symbol der religiösen Macht ist. Er ist geschmückt mit einer Statue des gallischen Führer Brennus, der für seine Eroberung Roms im Jahre 390 v. Chr. berühmt wurde.

 

Synodalpalast

Palais synodal à Sens

Der Synodalpalast wurde zwischen 1230 und 1240 unter dem Erzbischof Gauthier Cornut erbaut und im 19. Jhdt. durch Viollet-le-Duc restauriert. Im Erdgeschoss befanden sich das bischöfliche Gericht und deren Zellen, welche seltene Zeugen der mittelalterlichen Gefängnisse sind und deren Mauern mit zahlreichen alten „Graffitis“ versehen sind.

Im ersten Stock fanden im riesigen Saal die Synoden und bischöflichen Versammlungen statt. Er ist mit einem Kreuzrippengewölbe versehen und durch die Doppelbögen der Fenster gut beleuchtet, welche von einer mehrzackigen Rosette gekrönt werden.

Heute finden dort im Sommer temporäre Ausstellungen statt. Er ist Teil des Museumsrundganges.

Marché couvert

Marché couvert

Der Marché couvert, 1882 eingeweiht, ist ein typisches Beispiel der Metallarchitektur des 19. Jahrhunderts: Diese dreieckige,  nach dem Stil von Baltard erbaute, überdachte Halle ist eine der wenigen Modelle diesen Typus in Frankreich. Seine Keller sind für Ausstellungen oder verschiedene Veranstaltungen eingerichtet.

 

Das Haus Abraham

maison d'Abraham

Das “Haus Abraham” aus dem 16. Jahrhundert, einst für einen Gerber bestimmt, ist heute das pittoreskste historische Bauwerk in Sens. Es steht auf einem Eckpfeiler mit einem geschnitzten Jessebaum.

Das Haus trägt auch den Namen „Haus der vier Winde“, was sich durch seine Position an einer Kreuzung (man findet in bestimmten Texten auch „Haus der Fackeln“) erklären lässt, besonders aber hat es eigentlich nichts mit Abraham zu tun, sondern mit Jesse. Man muss wissen, dass der heutige Name aus einer Fehlinterpretation aus dem 19. Jahrhundert resultiert. Denn Théodore Tarbé schreibt in seinem Buch „Histoire de Sens“, veröffentlicht im Jahre 1838: „man bemerkt ein Haus an der Ecke, was eine sehr eigenartige Schnitzerei eines Zimmermann aufweist. Der Pfosten an der Ecke besitzt eine Skulptur und repräsentiert die Ahnenfolge von unserem heiligen Vater, seit Abraham bis zur heiligen Jungfrau Maria.

 

Stadtmauer und Stadttor Garnier des Prés

Poterne

Unter dem allgemeinen Begriff  “Stadttor de Garnier des Prés” versteht man sowohl das Mauerwerk, die Schutzkammer (mit seinem kleinen Raum), sowie das Tor an sich. Dieses gewaltige Bauwerk, welches das Älteste in Sens ist, beweist die Geschichte der Stadt seit der gallisch-römischen Epoche.

Die drei Kilometer lange Stadtmauer um die Altstadt zu schützen war die Folge von zahlreichen Invasionen am Ende des 3.Jahrhunderts. Man kann am Fundament immer noch die Steinblöcke sehen, die aus den Thermen, den Tempeln und den Grabstelen genommen wurden, um diese Mauer zu errichten. (Gerade solche Überbleibsel aus den Teilen der im 19.Jahrhundert demolierten Stadtmauer machen den Reichtum der Museen von Sens aus). Über dem Fundament findet man kleinere Steine, getrennt durch mehrere Reihen von Ziegelsteinen, getreu nach klassisch römischer Bauweise.  

 

Das Theater

Das Theater von Sens ist 1882 zur gleichen Zeit, wie der „Marché couvert“ gebaut worden, jedoch in einem ganz anderen Stil. Das Äußere wird von einer Architektur der Klassik charakterisiert und im Inneren findet man einen stark italienisch geprägten Stil. Balkone, Goldverzierungen und Fresken sind genauso einen Besuch wert, wie die Stücke, die bis heute gespielt werden.